Xylocopa violacea
Die grösste Biene der Schweiz (20–28 mm) mit violett schillernden Flügeln. Sie nagt mit ihren kräftigen Mandibeln Gänge in morsches Holz — eine echte Zimmermannsbiene.
Die seltsamsten, skurrilsten und faszinierendsten Wildbienen der Schweiz.
Die grösste Biene der Schweiz (20–28 mm) mit violett schillernden Flügeln. Sie nagt mit ihren kräftigen Mandibeln Gänge in morsches Holz — eine echte Zimmermannsbiene.
Diese Mauerbiene nistet in leeren Schneckenhäusern statt in Erdlöchern oder Hohlräumen — die einzige Schweizer Art mit dieser skurrilen Vorliebe.
Die einzige Schweizer Biene, die im Herbst fliegt (September–November). Erst 1993 wissenschaftlich beschrieben und seither rasant nordwärts expandiert.
Beide Geschlechter schlafen nachts in den Blüten ihrer Futterpflanze, der Zaunrübe. Aufwachen, Pollen sammeln, wieder einschlafen — ein gemütliches Bienenleben.
Ein 19–25 mm grosser Riese aus Ostasien, der sich rasant in der Schweiz ausbreitet. Mit ihren vierzähnigen Mandibeln sieht sie aus wie ein winziger Superheld.
Männchen haben drei scharfe Dornen am Hinterleib und führen heftige Luftkämpfe um Reviere. Weibchen raspeln Pflanzenhaare als Nestmaterial — daher der Name 'Wollbiene'.
Diese Kuckucksbiene sieht aus wie ein kleiner Panda: tiefschwarz mit cremefarbenen Flecken. Sie hat keine Pollensammel-Einrichtungen, da sie ihre Eier in die Nester anderer Bienen schmuggelt.
Die Fühler der Männchen sind so lang wie der gesamte Körper — ein ausserirdischer Anblick. Männchen haben zudem eine leuchtend gelbe Gesichtsmaske.
Sie nistet ebenfalls in Schneckenhäusern, tarnt diese aber mit Kiefernnadeln und Grashalmen — eine Meisterin der Tarnung im Bienenreich.
Eine Kuckuckshummel ohne Arbeiterinnen. Das Weibchen dringt in ein fremdes Hummelnest ein, tötet die Königin und zwingt die Arbeiterinnen, ihre eigenen Jungen aufzuziehen. Brutal, aber clever.