Foto: Aiwok / CC BY-SA 3.0
Halictus tumulorum
Gewöhnliche Goldfurchenbiene
Eine kleine (7–9 mm), metallisch-grüne Furchenbiene mit auffälligem gold-messingfarbenem Glanz auf Kopf und Thorax und schwarzem Hinterleib mit schmalen weissen Haarbinden. Sie ist eine der häufigsten und am weitesten verbreiteten Halictidae Mitteleuropas, von Gärten im Tiefland bis 2200 m in den Alpen. Sie lebt primitiv eusozial: Überwinterte Weibchen bleiben gemeinsam im Geburtsnest, wobei ein dominantes Weibchen die Eier legt und die anderen als Arbeiterinnen fungieren. Sie nistet in selbstgegrabenen Gängen in vegetationsarmen, ebenen bis schwach geneigten Böden, oft in kleinen Kolonien. Sie ist breit polylektisch und besucht Blüten aus mindestens 14 Pflanzenfamilien. Sie ist ein wichtiger Bestäuber der seltenen Frauenschuh-Orchidee (Cypripedium calceolus). Ihr Brutparasit ist die Blutbiene Sphecodes gibbus. In der Schweiz gilt sie als nicht gefährdet und ist sehr häufig in Wiesen, Gärten, Feldsäumen und Ruderalflächen vom Tiefland bis in alpine Lagen.
Steckbrief
- Größe
- 7–9 mm
- Flugzeit
- April bis September
- Nistweise
- Boden
- Spezialisierung
- Generalist
- Häufigkeit
- Sehr häufig
- Familie
- Halictidae
Externe Quellen
Diese Daten wurden mit nationalen Quellen abgeglichen:
Datenquelle & Urheberrecht
| Kategorie | Quelle / Urheber | Lizenz |
|---|---|---|
| Foto | Aiwok | CC BY-SA 3.0 |
| Taxonomie & Verbreitung | InfoFauna Schweiz | Öffentliche Daten |
| Globale Verbreitung | GBIF | CC BY 4.0 |
Datenqualität
Vollständigkeit: 80%
Zuverlässigkeit: 67%
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